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Sonntag, 20. Mai 2012

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Vom Wert des Sports

Aus der Theorie:

Bereits im frühen Alter ist nach einschlägigen Untersuchungen bei Kindern festzustellen:

Prof. Bös (Universität Karlsruhe) führt aus: "Bewegung ist für die Entwicklung und die Bewahrung der menschlichen Persönlichkeit unverzichtbar. Kleinkinder artikulieren sich über Bewegungen, drücken Emotionen und Bedürfnisse mittels Bewegungen aus, lange bevor sie sprechen können. Im Schulalter ist Bewegung unverzichtbar, um den Körper zu erfahren und zu entwickeln und sportliche Fähigkeiten zu erwerben." In der neuen Gehirnforschung wird bestätigt, dass Lernen und Bewegung in einem untrennbaren Zusammenhang stehen. Es gilt als unumstritten, dass Bewegung nicht nur für die motorische, sondern auch für die kognitive, emotionale und soziale Handlungsfähigkeit eine zentrale Lernkategorie darstellt. Bewegung trägt zur Entwicklung einer harmonischen Gesamtpersönlichkeit bei. Durch massive Veränderungen in der kindlichen Lebenswelt (Medienvielfalt, Veränderung der Familienstrukturen, Einengung der Bewegungsspielräume, mediatisierte Erfahrungswelt, Erwartungshaltung in Familie und Gesellschaft u.v.a.) muss sich Schule heute mit vielen Erscheinungsformen auseinandersetzen: Impulsivität und Ungeduld, Ich-Bezogenheit, Ich-Schwächen, Nervosität, geringe Frustrationstoleranz, unangepasstes Sozialverhalten, Hyperaktivität u.a. Es besteht eine große Diskrepanz zwischen der Lebensrealität, die Kinder in den Familien, in der Gesellschaft und in der Schule vorfinden, und dem was, Kinder zur Entwicklung einer ausgewogenen und ganzheitlichen Persönlichkeit benötigen (s. "Die Schule bewegt sich" MKS Baden-Württemberg).

Aus der Praxis:

Die Adolf-Kußmaul-Schule hält aus den oben genannten Gründen ein vielfältiges sportliches Angebot bereit: