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Sonntag, 20. Mai 2012

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Vom Wert der aktiven Pausenzeiten

Wenn wir berücksichtigen, dass

konzentriert sitzen und lernen können, wird deutlich, dass ständige Bewegungsangebote zum Schulalltag gehören müssen. Sowohl im Unterricht sind Entlastungsbewegungen und Bewegungspausen als auch während des Vormittags aktive Bewegungspausen im Schulhof notwendig. In ihrer Organisationsstruktur nimmt „die Schule den Heranwachsenden die erforderliche Möglichkeit zur freien körperlichen Entfaltung in einer Zeit, in der diese zur Entwicklung der organischen Funktionen zwingend notwendig wäre„ (Dieter Breithecker in „Bewegte Schule„). Die ganzheitliche Entwicklung unserer Kinder wird wesentlich von den motorischen Möglichkeiten beeinflusst. Alle psycho-physischen Reifungs- und Entwicklungsprozesse wie Motorik, Kognition, Sensorik, Emotion, Sozialverhalten stehen miteinender in Wechselwirkung.

Umsetzung im Schulalltag:

An der Kußmaul-Schule gibt es zwei große Pausen (9.30 Uhr und 11.30 Uhr). Zur Aktivierung und Motivation der Kinder wurden eine ganze Reihe von Pausenspielgeräten angeschafft, die alle in einem Holzhaus (Spielehaus) im Schulhof gelagert sind. Mit Begeisterung und großer Sorgfalt wird dieses Haus von unseren 4. Klassen betreut. Sie regeln abwechselnd die Ausgabe zu Beginn der Pause und das Einsammeln am Ende der Bewegungszeit. Ebenso überprüfen sie die Funktion der Spielgeräte und melden Schäden oder Beanstandungen weiter.

Im Schulhof gibt es zwei Bewegungsbereiche: Zwischen Schule und Sporthalle und hinter der Sporthalle. Während die Ballspieler/innen sich hinter der Sporthalle treffen, bleiben die restlichen Geräte im vorderen Hofbereich. Ebenso darf der angrenzende öffentliche Spiel-/Bolzplatzbereich unter der Aufsicht der jeweiligen Klassenlehrer/innen zum Pausenbetrieb genutzt werden.

Kinder in SchulhofKinder in SchulhofKinder in Schulhof