Vom Wert der Musik
Aus der Theorie:
- Aus der Therapie ist bekannt, dass der Einfluss musikalischer Klänge (obertonreiche Streichmusik mit 64 Vierteltönen in der Minute) die Aktivierung beider Hirnhälften unterstützt und somit durch das Zusammenspiel von linker Gehirnhälfte (zuständig für logisches, analytisches und lineares Denken) und rechter Hirnhälfte ( zuständig für Kreativität, Imagination, räumliches und ganzheitliches Denken) spielerisches und stressfreies Lernen ermöglicht. So führt Musik zur Verbesserung der Denkfähigkeit, der räumlichen Wahrnehmung und des Gedächtnisses.
- Musik setzt Menschen in den Zustand der Entspannung und dient der Schule zur gezielten Beruhigung aufgewühlter Kinder (z.B.: Montagssyndrom, Pausenerlebnisse o.a.) und somit dem Abbau von Aggressionen.
- Durch die Entwicklung kreativer Fähigkeiten, den Erwerb sozialer Kompetenzen, die Freude am Spielen mit Stimme, Klang, Tanz und Bewegung, durch die Einbeziehung der Sinne, der Motorik und der Aufmerksamkeit und durch die Stimulierung positiver Gefühle spielt das Musizieren eine wichtige Rolle in der Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder.
Aus der Praxis:
- Ziel des Musikunterrichts der Kußmaul-Schule ist das Erleben von Musik durch das eigene Tun. Für alle Kinder einer Klasse ist ein Orff-Musizierplatz im Musiksaal vorhanden. Damit können alle Kinder im Musikunterricht im Musizieren mit dem Orff-Schulwerk ausgebildet werden.
- Zusätzlich bietet die Kussmaul-Schule im Bereich der Arbeitsgemeinschaften seit Jahren die Musiziergruppen Orff, Chor und Flöten an. Viele bemerkenswerte musikalische Aufführungen zusammen mit Laienspiel- und Tanzgruppen der Schule legen Zeugnis vom hohen musikalischen Können unserer Kinder ab: Regenbogenfisch, Dumme Augustine, Lilli, Frederik, Tabaluga (mit dem Kinderchor des Liederkranz Graben) u.a.