Medienerziehung
Medien sind heute integrativer Bestandteil gesellschaftlicher Wirklichkeit. Sie gehören zum
Alltag und bewirken eine erhebliche Veränderung der Bildungs- und Erziehungssituation in Familie und Schule.
Die klassische Bildungsmedien der Schule sind Bücher, Texte und Bilder. Hinzugekommen sind die
elektronischen Medien mit neuen Ausdrucksformen und Wirkungsweisen.
In der Medienerziehung geht es um die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten eines
"kompetenten" Umgangs mit Medien, der nicht auf den Konsum von Medienproduktion gerichtet ist,
sondern auch einen aktiven, bewusst selektiven und produktiven Umgang mit Medien einschließt.
Medien sollen als Werkzeug der Erschließung von Wissen einer Kultur und in ihrer Möglichkeit
sich zu artikulieren erfahren werden. Damit wird deutlich, dass Medien zunehmend "als
Werkzeug zur Erschließung und Teilhabe an der Wissensgesellschaft" aufzufassen sind.
Als Ziel der Medienerziehung an der Schule wird die Vermittlung von Medienkompetenz gesehen,
d.h. Kinder und Jugendliche sollen Kenntnisse und Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten
erwerben, die ihnen ein sachgerechtes und selbstbestimmtes, kreatives und sozialverantwortliches
Handeln im Umgang mit den Medien ermöglicht.